Umleitung

So, nachdem WordPress gnädigerweise aufgegeben hat, hier nochmal die neue Blogadresse, jetzt für alle sichtbar: Meine Gartengeschichten

Im Moment habe ich da die Emailbenachrichtigung noch nicht eingerichtet, aber bei neuen Beiträgen gibt es dann hier einen Hinweis, bis das neue System läuft.

Neue Anschrift

Da WordPress entgegen seiner Behauptungen, der Blog wäre „jederzeit unter der .wordpress – Adresse erreichber“ alles dichtgemacht hat, hier die neue Adresse:

Neustart

Vielleicht kann jemand dort im Artikel „Testlauf“ mal Hallo sagen, damit ich weiß, daß zumindest der Mailverteiler noch läuft?

Sonst muß ich nachschauen, ob ich an die Adressen der Abonnenten rankomme.

Wettlauf um den Pool

OK, die Urlaubssaison hat begonnen und auch bei den Enten geht der typisch deutsche Wettlauf um den Pool los.

Angrybird war abends aufgetaucht, wollte aber nicht im Ställchen schlafen, sondern hat sich irgendwo versteckt.

Heute morgen entdeckte ich sie als Entenstandbild vor der Badewanne.

Gestern verlief schonmal eine Gartenbegegnung zwischen Stockentchen und Laufenten ohne erpelige Mordversuche, deshalb habe ich es riskiert und die Laufenten rausgelassen.

Der übliche Sektkorkenstart mit durchdrehenden Plattfüßchen raus aus dem Stall, Wettlauf zum Pool – Vollbremsung.

„Da ist eine Ente!“

Ja, klar erkannt.

Fassungslosigkeit und Kriegsrat.

Luna droht ein bißchen, ich höre Geflatter und im Unkraut ist Bewegung, aber statt zu flüchten, hopst Angrybird in die Wanne und paddelt formvollendet einmal die Länge nach durch, vorbei an einer Ehrengarde aus fünf schnabeligen Ausrufezeichen.

Das Ganze im goldenen Morgensonnenschein, es war zum Brüllen.

Bei Erpels ist der Hormonalarm anscheinend in der Sonne geschmolzen, die verhielten sich absolut neutral.

Jetzt bin ich gespannt, wie sich die Sache weiterentwickelt.

Das Optionsentchen

Erst war ich mir noch nicht ganz sicher, aber Angrybird scheint trotz ihrem Schnäbelchen hervorragend klarzukommen.

Von „kein Hunger beim Insbettgehen“ haben wir uns jetzt auf drei Nächte widerrechtlich auswärtsschlafen hochgearbeitet.

Grade, als ich dachte, langsam wüßte ich gerne mal wieder, wo sie so rumgeistert, klingelte der Nachbar – sie wackelte auf der Straße herum.

Treibversuche Richtung Treppe wurden mit einem Blitzstart in die Luft quittiert (sie fliegt jetzt wie ein Weltmeister), als wir sie vom Spielplatz einsammeln wollten, schwirrte sie ab Richtung Burggraben und Bach.

Da schläft sich´s auf jeden Fall sicherer als versteckt auf dem Grundstück, also habe ich die Fahndung eingestellt.

Daheim empfängt mich mein Entlein, ordentlich eingeparkt neben der Mülltonne.

Diesmal konnte ich sie mit Ruhe und Geduld davon überzeugen, die Treppe hochzuhopsen, ohne gleich wieder über dem halben Ort zu kreisen, und nach einer kurzen Diskussion zum Thema „ich schlafe neben dem Baumstumpf – nein, das wirst Du nicht!“ schwenkte sie dann in ihr Ställchen ein – wieder, ohne sich auf Futter oder Wasser zu stürzen (beim Wasser gab es einen Trauerfall, ein entzückendes Spitzmäuschen hatte die Insektenbekämpfung im Ställchen übernommen und das Trottelchen ist in den Topf voll Wasser geplumpst😦  ) .

Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse bekommt Angrybird nicht die Flügel gestutzt (hauptsächlich, damit sie gegenüber den „Böhsen Erpelz“ einen Vorteil hat, die scheuchen momentan noch) und sie kann dann selber entscheiden, wo sie grade sein möchte – entweder am Bach oder hier.

Nur bei trotteligem Verhalten im Straßenverkehr wird eingegriffen.

Entchen süßglücklich

Angrybird ist gar nicht erst aus dem Wasser raus.

Während dem Abendessen sah ich entweder Oberkante Köpfchen durchs Bild flitzen, oder ein hochgereckter Popo, oder jede Menge Wasserspritzer.

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Da sie offensichtlich länger aufbleiben wollte und sogar noch die Sonne rauskam, hatte ich mich dann als Entensitter auf die Bank hinter der Badewanne gesetzt. Nach anfänglich skeptischem Kammstellen wurde der Abstand dann akzeptiert und sie paddelte gemütlich weiter vor sich hin.

Irgendwann muß auch mal Schluß sein und ich wollte nicht warten, bis es richtig duster ist, falls das Einparkmanöver nicht klappen sollte.

Wie jetzt das Entchen streßfrei aus der Wanne bekommen?

Die Schafgarbe ist dieses Jahr gigantisch hoch, also ein Pinsel im XXL-Format ausgerupft, es paßte perfekt, ich konnte von der Bank aus mit den Blüten das Entchen am Heck bestippsen.

Ein erboster Blitzstart in die richtige Richtung war die Folge. Na bitte.

Während sie bergab wackelte, mußte ich nur noch den richtigen Abstand halten und einmal in den Dschungel hechten, um ein falsches Abbiegen zu verhindern, dann bog sie brav in ihr Ställchen ein. Optimal.

Ich will jetzt im Supermarkt einen Teichlinsen-Spendenaufruf aushängen, wenn sie da im Wasser noch was zum Löffeln hat, dürfte das Entenglück perfekt sein.

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Damenschwimmen

Angrybird hatte jetzt zweimal Gartenausflug, es war für uns beide aber nicht sehr entspannend – sie mußte wegen den Erpeln unsichtbar bleiben und ich hatte außer ab und zu mal einem Protestquaken keinerlei Hinweis, wo sie sich rumtreibt und ob sie überhaupt noch da ist.

Wundersamerweise war sie abends brav in ihrem Ställchen, evtl. kommt das daher, weil sie während ihrem Küchenaufenthalt ja auch abends „einparken“ mußte.

Jetzt probieren wir was Neues.

Die Laufenten, ständig kurz vor dem Hungertod, werden mit Bestechung schon um 19 Uhr eingesperrt. Bis dahin sitzt Angrybird abgesichert in ihrem Außenknast.

Da hab ich sie jetzt rausgepflückt und zur großen Badewanne gesetzt.

Die erste Runde schwamm sie noch mit gewohnt gesträubtem Kamm, danach überwog die Begeisterung.

Es wurde wild geplanscht und die Sache mit einem zufriedenen „Quäk!“ kommentiert.

So kann sie sich jeden Abend 2 Stunden lang in Ruhe im Garten orientieren und hat am Ende mehr davon, als wenn sie die ganze Zeit im Tarnmodus irgendwo drunter hockt.

Der Hormonrausch der Erpel ist hoffentlich bald erledigt, aber momentan stehen die Kerle noch drohend vor dem Entchenknast.

Auskunftsfreudig

Ich komme in die Küche, Flederli goingoingoingt mit Riesensprüngen quer durch die Küche in die Voliere.

Es wirkt, als hätte ich ihn bei etwas Illegalem ertappt.

„Habt ihr was angestellt?“

„Ja“ quietscht Sherlock fröhlich.

Dschungelkrieg

Hier ist soweit alles in Ordnung, Angrybird durfte gestern zum ersten Mal im Garten rumflitzen und war sogar (nach Suchaktion und freundlicher Aufforderung per Laubrechen) abends ordnungsgemäß in ihrem Ställchen eingetrudelt.

Ich hoffe, das läuft heute wieder so gut, bis jetzt ist sie unsichtbar, nur einmal hab ich sie quaken gehört.

Sechs Entchen sind leichter zu finden, weil die meistens miteinander quasseln.

Ich bin grade mit Grünzeug betüddeln beschäftigt, bisher war ich gegen Buchsbaum immun -warum für etwas Geld ausgeben, was entweder erzünslert oder erpilzt wird?- aber als auf dem Kompost vom Friedhof ein Schwung 30 Jahre alter Immergrüner lag, erwachte der Jagdtrieb (wenn man weiß, was so große Brummer im Baumarkt kosten..). Die inzwischen schon extra wegen den „Wegwerfgärtnern“ mitgeführte Tüte (hat mir bis jetzt einen Gewinn von 15 € gebracht) wurde gegen das Auto getauscht und dann war ich damit beschäftigt, ein komplettes Wäldchen aus Buchsbaum, Puschelwacholder und noch was Undefinierbarem ins Auto zu stopfen.

Zwar sind bei dem Spaßmobil die Augen selten größer als der Kofferraum, aber mit den Wurzelballen waren die Biester nicht grade bedienungsfreundlich.

Jetzt ist Pflanzenwellness angesagt, damit sie sich von der lieblosen Rodung per Bagger erholen. Ich schleppe Erde und Wasser ran, und wenn ich mich umdrehe, stehen die Enten im Kreis drumherum und löffeln die Erde wieder raus.

So ist zumindest jeder beschäftigt.