Überraschung

In mir keimt der finstere Verdacht, daß das Wasser im hinteren Keller nicht (wie erst vermutet) durch ein unverglastes Fenster reingeweht wird, sondern durch die Wand drückt.
Ich wollte zwar ein Biotop, aber nicht unbedingt im Keller.
Die Physik ist ein Arschloch.
(aber zumindest wird´s so nicht langweilig – dann muß das Beet, was sowieso neu gestaltet werden sollte, eben eine Umschulung zur Versickerungsanlage machen, Libelle inklusive)

5 Kommentare zu “Überraschung

  1. Bei uns steht nach starken Regenfällen immer Wasser im Keller – durch die Wand gesickert. Ein befreundeter Architekt sagt, : kein Problem. Und es trocknet auch erstaunlich schnell immer wieder weg, keinerlei Gerüche, keine erkennbare Feuchtigkeit bleiben zurück. kein Muff, kein Schimmel, nirgends. Wir beobachten das sehr genau, seit Jahren. Bislang kein Handlungsbedarf.

    • Das beruhigt mich, daß Du meine Vermutung bestätigst – zwar muß irgendwann die 70er-Jahre-Verschlimmbesserung von der Wand (bzw., der falsche Verputz macht sich schon selbsttätig auf den Weg), aber um die Bruchsteinwand hatte ich mir auch keine Sorgen gemacht.
      Nur schwappt das Wasser von 70 m Hang direkt gegen das Haus, und ich habe den leisen Verdacht, daß der Maulwurf mir da in einem Jahr eine neue Abflußlösung gebuddelt hat, zu unserern Ungunsten. Deshalb will ich zukünftige Gartenwege mit lockerem Schotterunterbau basteln, damit wenigstens ein Teil vom Wasser im Gemüsegarten landet, wo es erwünschter ist als im Keller.
      Hatte ich vor Jahren nach einem Starkregen, als das Wasser hinten in den Keller reinlief und vorne wieder raus, schon mal vor, aber mangels Leidensdruck prompt wieder vergessen…

  2. Gibt es da nicht Möglichkeiten genau die Wand freizulegen und dann so eine Masse draufzupinseln, die das Wasser dann abhält? Ich meine ich habe so etwas schon einmal an einem älteren Haus gesehen….Weiß aber leider nicht wie gut das ist und wie teuer und aufwendig…

    • Bei alten Häusern, die ohne Baugrube direkt gegen den Hang gemauert wurden, kann freilegen auch schiefgehen, von den Kosten mal abgesehen (und die Terrasse müßten wir dann auch noch abreißen). Da ist mir ein Versuch mit Spaten, Schotter und Geduld doch lieber.

  3. ooooooh da sieht man mal wieder, das ich leider noch zur Miete wohne. So genau bin ich dann nicht drin in der Materie. Aber umso besser, wenn Du dich auskennst 🙂 Ich hoffe deine Methode funktioniert, klingt auf jeden Fall vielversprechend.

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