Der lange Weg zum Enten-Badebild

…ein unfreiwilliger Fortsetzungsroman.

Die letzten Tage saßen die Entchen wieder auf dem Trockenen bzw. im Nichtschwimmerbecken – ich war öfters unterwegs und bei meinem Talent startet Oma Swiffer genau dann ihre erste Schwimmstunde, wenn ich sie nicht retten kann.

Folglich war mein hinterlistiger Plan: Pumpe anwerfen, Teleobjektiv drauf und dann paar schöne Entenfotos machen. Soweit die Theorie.

Kamera und Pumpe waren kooperativ, die plattfüßigen Models weniger. Die puddelten weiterhin fröhlich im Eimer mit Dreckbrühe rum. Folglich wurde ihnen der Eimer entzogen, die kleine Zuckerhutfichte braucht das Wasser dringend.

Ich liege mit Kamera im Anschlag auf der Lauer – die Enten liegen als vorwurfsvolle Paketchen neben dem jetzt trockenen Katzenklo.

Eine motivierende Rede später – Hurra, sie bewegen sich! Nur nicht zum Pool.

Erstmal eine Runde getrocknete Himbeeren klauen

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An der wohlgefüllten Badewanne wackeln sie im Eiltempo vorbei – entdeckt habe ich sie dann an der Waschküchentür (somit wäre auch geklärt, warum die Tür so aussieht, wie sie aussieht – vor Entchen war sie wenigstens schmutzigweiß, jetzt überwiegt schmutzig in Schnabelwischtechnik):

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Ich habe natürlich dankend abgelehnt.

Seit ich Enten halte, habe ich den Eindruck, daß es nicht nur kommunistische Kängurus gibt, sondern auch die Quaker eine recht linke Einstellung haben.

Sitzstreik können sie jedenfalls:

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(Fortsetzung folgt)

 

3 Kommentare zu “Der lange Weg zum Enten-Badebild

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