Der Widerstandssittich

Lilly geht es deutlich besser. Wenn ich sie morgens und abends zwecks Medizin pflücken muß, werde ich wieder fachgerecht bedroht 🙂 .
Zum Einsammeln habe ich an beiden Händen Handschuhe, wenn ich dann mit den kleinen Spritzen das Schnäbelchen treffen muß, ziehe ich den rechten Handschuh aus.
Die Gelegenheit nutzte Frau Vögelchen heute, um sich mit ihrer fachgerecht geschärften Schnabelspitze in meinem Handballen einzuhaken, um sich daran aus der linken Hand rauszuziehen.
„AAAAAAAAH!!!!“
Als wir uns wieder sortiert hatten, schaue ich mir die Spritze an – im ersten Schreck hatte ich draufgedrückt, das schleimlösende Zeug ist jetzt auf dem Handschuh. Naja, heute ist das nicht mehr so tragisch, Antibiotika ist drin, Teilsieg für Vögelchen.
Sie schwirrt auch wieder rum – die ersten Tage hatte ich Stubenarrest verordnet, damit sie es nicht übertreibt oder von Sherlock gescheucht wird.

5 Kommentare zu “Der Widerstandssittich

    • War zum Glück eine ausreichend stabile Stelle – aber der Tierarzthelferin gestern habe ich dann doch empfohlen, nicht mit unverpackten Händen zuzugreifen, egal, wie harmlos Lilly aussieht 😉 .

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