Bedrohliches Untier

Bevor es jetzt wirklich Winter wird, habe ich den Entchen nochmal das Wasser gewechselt.

Aufgrund ungünstiger Umstände war allerdings gestern Abend schon der Stöpsel gezogen worden, bis eben mußten sie sich aber mit einem Eimer begnügen, was jetzt einen Jojo-Effekt der anderen Art nach sich zog: wie Jojos zischten sie immer wieder an der Wanne vorbei und kontrollierten den Füllstand. War ich an der Pumpe, jojoten sie auch bei vorbei um sich zu vergewissern, daß ich nicht unnötig herumtrödele.

Ich fühlte mich geringfügig unter Druck gesetzt.

Da mir sowieso schon Schnee hinten in den Kragen rieselte (und ich inzwischen nur noch Schläuche der oberen Preisklasse im Gebrauch habe) entschloß ich mich für das volle Heldenprogramm, entwirrte die beiden Schläuche und zerrte sie quer durch den unteren Garten, damit sie leerlaufen.

Der Plan war ursprünglich, als Belohnung für meine Mühen mit einer Tasse Tee am Fenster zu stehen und glücklich planschenden Enten zuzuschauen.

Sie baden aber nicht.

„Es wurde eine riesige Gardena-Natter gesichtet“, teilten sie mir mit.

3 Kommentare zu “Bedrohliches Untier

  1. vielleicht solltest Du den „Planschetieren“ mal mitteilen, dass sie nicht auf der Speisekarte von Gardena-Nattern stehen 😀

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