Fast gute Idee – Fortsetzung

Ich sollte das federige Vieh für Torwarttraining vermieten. Ich habe noch nie ein Huhn/Hahn erlebt, was bei der Größe so schnell ist.

Gestern saß er die meisten Zeit in seinem Ausguck, heute marodiert er, mit Spinnweben am Kamm, durch den Keller. Soweit ja kein Problem, ich dachte, laß ihn mal, irgendwann ergibt sich eine günstige Gelegenheit.

Kaum wollte ich mit meiner Kiste voll Brennholz die Treppe rauf, war schon meine Wunschgelegenheit eingetreten: Hahn auf enger Kellertreppe, oberes Ende Sackgasse, weniger als 1 Quadratmeter.

Ich pirsche mich an, er pirscht 3 Stufen zurück, bögöggt skeptisch und ich denke noch „der fliegt dir auf den Kopf“, da startet er schon zeternd in die Höhe, über mich drüber, dummerweise ist da dann treppenbedingt eine Wand, er flattert wie eine Monstermotte an der Wand rum, Zwischenstopp auf Lampe, ein Hopser auf meinen Kopf und unter Zurücklassung einer Feder entschwindet er wieder in den unergründlichen Tiefen des Kellers.

Das Ganze mit Ton.

Fortsetzung folgt.

(planlos, wie er ist, kann ich es auch nicht riskieren, ihn rauszutreiben, ich müßte ihn davon überzeugen, über den Hof um das Haus rum zu laufen, ohne die Kirchgänger aufzumischen. So optimistisch bin ich dann doch nicht.)

9 Kommentare zu “Fast gute Idee – Fortsetzung

    • Hennen habe ich ja genug, nur vermissen die ihn überhaupt nicht – bzw, würden selber fröhlich eine Sightseeingtour auf verbotenem Terrain starten. Hätte er eine Lieblingsfrau, wäre das was anderes, aber da er nur Nr. 2 ist, ist er bei den Damen unerwünscht.

        • theoretisch gute Idee, praktisch würde die inhaftierte Dame ein Alarmgezeter anstimmen und so wie ich die Lage inzwischen einschätze, würde er dann in die andere Richtung zur Kirche rennen und da um Asyl bitten :D. Meine Stirnlampe hat frische Batterien, heute Nacht wird er irgendwie gepflückt, ich muß Holz spalten und da ist er definitiv im Weg.

            • ich hatte schon gleich das Beil weggelegt, bevor er sich mit seinem sprichwörtlichem Talent selber meuchelt und der arme Postbote mit einem unfreiwilligen Voodoo-Zauber erschreckt wird – ohne Kopf kommen die noch recht weit

            • Oh, das hab ich einmal erleben müssen, als mein Opa ein paar ausgemusterte Legehennen gekauft hatte – und daraus Suppenhühner produzierte … Das war nicht schön! Ich habe ein Jahr lang kein Huhn mehr gegessen.

  1. Drittens – das Hörnchen wird morgen nicht durch den Keller ins Haus kommen und auch nicht ohne Vorhut vom Ost- in den Westflügel des Hauses wechseln 🙂

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