Der Entenschutzschirm

(und bevor jemand -besonders die Facebookleute, von denen einige anscheinend die Fähigkeit für Lesen + Kopfkino verloren haben- wegen Video heult: nein, bei manchen Sachen heißt es einfach nur: nicht bewegen und zuschauen)

Inzwischen trauen sich die Herren Sittiche näher an das gemeingefährliche Entchen ran.

Wobei Großmaul Sherlock wesentlich vorsichtiger ist und Flederli sich anscheinend brennend für das merkwürdige Objekt interessiert. Selbst als der Giftzwerg mit wild schnappendem Plastiklöffel hinter ihm her pattpattete, ist er nur einen Gang schneller gehüpft und nicht geflogen – Panik sieht anders aus.

Dann entdeckte das Entchen den im Käfig liegenden Stangensellerie. Bei dem ist das Mittelteil weitergewachsen, so daß das Ding jetzt als eine Art Selleriepalme im Käfig steht.

Entchen versuchte, mit seinem Schnabel an den Blättern was zu erreichen, kam aber nicht weit.

Flederli ist der absolute Blätterfetischist, hopste natürlich auch gleich hin und wurde vom Giftzwerg angemessen bedroht. Es entwickelte sich eine Art Kreisverkehr um den Sellerie, Flederli weigerte sich, das Feld zu räumen.

Irgendwann haben sie dann tatsächlich jeder auf einer Seite des Selleries geparkt und an den Blättern geschnäbelt.

Entchen ging dann in Parkposition, Flederli war im Selleriehimmel, und Sherlock klemmte oben auf der Volierentür und äugte grimmig runter.

Und ich habe den dringenden Verdacht, daß Flederli die Ente als Geheimwaffe gegen Oberneidhammel Sherlock eingesetzt hat – normal darf er nie irgendwas in Ruhe fressen, sofort kommt der grüne Racheengel angezischt.

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