Umleitung

So, nachdem WordPress gnädigerweise aufgegeben hat, hier nochmal die neue Blogadresse, jetzt für alle sichtbar: Meine Gartengeschichten

Im Moment habe ich da die Emailbenachrichtigung noch nicht eingerichtet, aber bei neuen Beiträgen gibt es dann hier einen Hinweis, bis das neue System läuft.

Neue Anschrift

Da WordPress entgegen seiner Behauptungen, der Blog wäre „jederzeit unter der .wordpress – Adresse erreichber“ alles dichtgemacht hat, hier die neue Adresse:

Neustart

Vielleicht kann jemand dort im Artikel „Testlauf“ mal Hallo sagen, damit ich weiß, daß zumindest der Mailverteiler noch läuft?

Sonst muß ich nachschauen, ob ich an die Adressen der Abonnenten rankomme.

Achtung, neue Adresse

Für alle, die -wie ich auch- Webseiten per Lesezeichen ansteuern: ab dem 23. Juli gilt die Adresse „spottdrossel.net“ nicht mehr, ich war zu geizig, den Herrschaften bei WordPress weiterhin soviel Geld in den Rachen zu stecken.

Da mich WordPress im Moment deswegen wild beschimpft, aber nicht verrät, wie die Adresse danach ist (evtl. „spottdrosseldotnet.wordpress.com“), klickt am Besten unten auf „per Mail folgen“, damit nichts schiefgeht.

Falls danach hier Funkstille herrscht, hab ich mich selber nicht gefunden 😉

Der kleine Unterschied

…zwischen Geflügelhaltern und Normalsterblichen: Der Geflügelzüchter ruft spontan „ach, wie schön!“ wenn er eine vollgeschissene Terrasse mit 6 munteren Entchen sieht.

Das war jetzt so ziemlich die letzte Reaktion, die ich bei unangemeldetem Besuch + definitiv nicht vorfürtauglichem Freizeitbereich erwartet hatte, es fasziniert mich immer noch 😀 .

Weniger schön: mein direkter Nachbar mit dem Obstbaumstück, der mich sonst mit tagelangen Mähorgien „erfreut“ (es ist am Hang und extrem uneben, was ein Dreistufenmodell mit allen Schickanen erfordert) und obwohl er diese Gewaltaktionen irgendwie mit seiner Schichtarbeit eintakten muß, findet er, daß lebende Mäh-Geräte, die im Herbst in die Kühltruhe wandern, doch „nicht schön“ mähen, ist wohl um Sackhaaresbreite mit Herzinfarkt aus dem Verkehr gezogen worden.

Hatte mich schon gewundert, daß das Gras noch steht. Machen kann ich nix, das sind Dimensionen, die die Toleranzgrenzen meines Mähers übersteigen.

Freizeitparadies für Entchen

 

Als Sittichhalter ist man ja für das Thema „Vogelbespaßung“ sensibilisiert.
Und nachdem die Kleinen mir heute irgendwie gelangweilt vorkamen, plus ein Video aus einem Schweizer Tierheim mit kahlgezupften Entenköpfchen…
Man nehme: 1 XXL-Curverkiste
1 beim Rasenmähen nervender Hübbel
das Ganze unter Wasser setzen
und 6 Entchen hinzufügen.
Das ist jetzt die erste Orientierungsphase, die Kleinen kamen schnell auf Betriebstemperatur und mußten -ähnlich wie Kleinkinder- am Ende unter Protest zurück ins Warme befördert werden.
Und noch interessanter wird das Video werden „wie kriege ich die zentnerschwere Kiste wieder aus dem Bad raus“.

(Ok, weil die Technik mal wieder zickt – sieht hier jemand, der nicht bei Facebook ist, Piepsies?)
(Nachtrag: WordPress macht sich langsam unbeliebt)
OK, jetzt nervt`s echt – englische Werbevideos kann ich einbetten, und meine eigenen nicht. Sorry, hab momentan keine Lust mehr, mit diesem Mist meine Zeit zu vertrödeln.
so, immerhin liegt es anscheinend nicht an mir, sondern WordPress verträgt sich nicht mit Facebook.

Klickt also einfach mal *hier* und schaut, ob was piepst. Das Video wurde für Web aufgenommen, Vollbild könnte auf großen Monitoren eine schlechte Idee sein.

Firefox zur Zeit doof?

Bin ich blöd oder ist das ein allgemeines technisches Problem? Laufend stürzt mir der Firefox ab, als würde das nicht reichen, kackt auch noch Thunderbird ab, als ich eine liebevoll getippte lange Liste losschicken wollte.

Beim Thema „sinnlos verschwendete Lebenszeit“ steht bei mir der PC momentan unangefochten auf Platz 1 😦 .

Fast ein Video

So – theoretisch könnte hier ein -bzw. das erste!- Handyvideo von Flederli stehen. In der Praxis sah ich grade die Anzeige „Upload 1 % – noch 786 Minuten“ und die Minuten wurden MEHR statt weniger.

Noch jemand Fragen, warum ich mit Smartphones nix anfangen kann?

Früher habe ich Videos „für Mail“ gespeichert und vor dem Abendessen den Upload gestartet. Aber sowas wie verkleinern ist ja anscheinend nicht mehr vorgesehen.

Oder weiß jemand, wie man ein bei Google Fotos geparktes Filmchen einbettet, ohne das plötzlich „Freunde in Deinem Album posten“ dürfen? Weil Google anscheinend eine andere Definition von „Teilen“ hat als ich…

Oder ginge „in Facebook teilen“, wenn ich den Beitrag auf öffentlich schalte?

Soll ich oder soll ich nicht

..frage ich mich schon öfters während der Flüchtlingskrise.

Einerseits handelt ein Huhn nach meiner Beobachtung meistens zielgerichteter als ein deutscher Politiker, von daher ist ein klassischer „Hühnchenbeitrag“ mit Sicherheit pädagogisch wertvoller, was die Vorbildfunktion angeht.

Andererseits werde ich auch mit allen möglichen schlauen und weniger schlauen Kommentaren zugetextet, und Sherlock ist kein sehr ergiebiger Diskussionspartner in bei dieser Thematik.

Was ich momentan ganz gewaltig vermisse: daß mal mehr über Psychologie und weniger über Ideologie nachgedacht wird.

Man muß nicht studiert haben, um zu wissen: wird jemandem etwas aufgezwungen, ohne das man wenigstens aus Höflichkeit gefragt hat, wird derjenige mit ziemlicher Sicherheit bockig und aus Prinzip dagegen reagieren.

Und was hatten wir hier, als Florian Rentsch eine Volksbefragung zum Thema Flüchtlingpolitik vorschlug?

Plötzlich waren sich alle einig in ihrem großkotzigen „das geht ja mal gar nicht“.

Und zwischen den Zeilen konnte man rauslesen „es könnte ja sein, daß was dabei rauskommt, was wir so nicht hören wollen“.

An diesem Punkt kommen wir zu den Hühnern.

Hier krähen Hähne zu denkbar unpassenden Zeiten und bei den Enten sind die Mädels auch recht mitteilungsfreudig.

Meine Aufgabe ist es, ein Gefühl dafür zu haben, wieviel ich der Nachbarschaft zumuten kann, bevor auf einmal jemand auf die Idee kommt, das Problem per Selbstjustiz bzw. Grill zu lösen. Es ist absolut utopisch zu glauben, ich könnte 24 Stunden am Tag dafür sorgen, daß den Schnabeltierchen nichts passiert.

Wären also unsere Nachrichten nicht wesentlich erfreulicher und das Zusammenleben friedlicher, wenn man VORHER gefragt hätte, wer sich wieviele Flüchtlinge zutraut, und was man in dem Fall macht, wenn ein Bürgermeister sagt „das wird hier nix“?

Jeder hat die Meinung, die er eben hat, und da helfen auch keine Argumente in die eine oder andere Richtung – kann jeder an sich selber testen, entweder bei links/mitte/rechts-Ansichten, Vegetarier/Fleischesser, Tempolimit contra Pistensau – die Meinung läßt sich nicht umerziehen.

Nur unsere Politiker und die „medial präsente Oberschicht“ glaubt immer noch, es gäbe richtige und „falsche“ Meinungen und obwohl wir theoretisch eine Demokratie haben, werden wir praktisch vorsichtshalber nicht gefragt, damit die „falsche“ Meinung kein Gewicht bekommt.

Und wenn jemand wie Seehofer das thematisiert, wird wieder gebrüllt. Während die Leitmedien über die Bezeichnung „Lügenpresse“ heulen, kann ich mich an keine Reportage zum Thema „Demokratie funktioniert eigentlich anders“ erinnern.

Auch noch nachdenkenswert ist ein Blick in die Geschichte, allerdings nicht in unsere „böse“, weshalb wir jetzt irgendwie alles Übel dieser Welt beheben sollen, sondern in unsere östliche Landeshälfte vor der Wende.

Wie gesagt, ich habe keine Psychologie studiert, aber Fakt ist doch: wer VOR  der Wende gegen das System war, hatte am Ende Recht. Folglich ist es auch nicht verwunderlich, daß die sich von medialen Erziehungsmaßnahmen relativ unbeeindruckt zeigen.

Statt mit dem Holzhammer zu versuchen, Integration da zu erzwingen, wo die Sache von vorneherein zum Scheitern verurteilt ist und auch die beste Integrationsvariante – nämlich der gemeinsame Arbeitsplatz- ausscheidet, sollte man einfach zum Wohle aller akzeptieren, daß es einfacher ist, es aufzugeben.

Aber das geht natürlich nicht, weil dann „das Böse“ gesiegt hätte. Lieber finanzieren wir auf Teufel komm raus noch Polizeieinsätze und Wachdienste.