Die Wanne ist voll :-)

Erste Erkenntnis: 5 Enten sind schwerer zu fotografieren als drei – es wimmelt.
20150930_DSC_4033-Enten

Da hätten wir also Tango

20150930_DSC_4097-Tango

DSC_4093-Tango

Ist das nicht ein Wahnsinnskerl? Erst hatte ich den süßesten Erpel und jetzt den schönsten.

Pünktchen ist hin und weg 😀

Und übers Wasser gehen kann er auch

20150930_DSC_4070-Tango

Cash ist etwas unkooperativer, was Fotos angeht

DSC_4153-Cash

20150930_DSC_4143-Cash

Und bei dem Entchen tendiere ich zu „Luna“, da sie ja Mondfarbig ist

DSC_4035-Luna

20150930_DSC_4108-Luna

 

Brave Enten

Anscheinend haben die Erpels mitgehört, daß sie ohne mich im Topf gelandet wären. Nach einer kleinen Beratung sind alle brav in den Stall gewackelt. Zur leichteren Entscheidungsfindung habe ich 1 € in einen Salatkopf investiert, das Geld war gut angelegt.
Und es gibt auch schon Namen für die Jungs: einer wie aus dem Ei gepellt, der andere etwas zerzupft, aber clever – Tango & Cash .

Konnte ja keiner ahnen…

…es ist ESV (Entchenschlußverkauf).
Statt einem Erpel habe ich jetzt 2 zum Preis von einem und noch ein Mädel dazu. Ähem.
Ein Kerl ist bildschön, Pünktchen flirtet schon eifrig, beim zweiten habe ich im Entenlotto danebengegriffen, eigentlich hatte ich einen ausgesucht, der wie ein Pinguin aussah. Bei der erbost zappelnden Masse war das nachher schlecht erkennbar, es ist nicht „der“ Pinguin, aber er hat eine zarte weiße Augenbraue ähnlich wie Erpelchen, ansonsten ist er grau mit bißchen braun.
Und ein schickes graues Mädelchen ist neu dazugekommen.
Dann gab es noch eine ganz entzückende Dame, Optik wie ein Plüschtier und Farbe einer Kokosmakrone, da bin ich dann standhaft geblieben.
Wenn sie heute Abend alle pünktlich ins Bett gehen, bin ich zufrieden. Momentan weihen sie die Badewanne ein.

Entchen-Azubi, Fortsetzung

Da habe ich ja jetzt die Qual der Wahl mit den vielen Namensvorschlägen.

Da das Mäuschen -auf den Fotos nicht so gut zu erkennen- wirklich nochmal eine Nummer winziger ist als die anderen beiden Enten, tendiere ich zu „Pünktchen“.

Während der Fahrt hat sie vorsichtshalber den Schnabel gehalten, dann habe ich ihren Geflügelreisewäschekorb in den Garten gestellt und rief das Zauberwort, was zumindest bei Sherlock immer funktioniert: „Geschenk!“

Die Quaker kamen auch neugierig angewackelt, als es draußen quakte, gab Pünktchen vorsichtig Antwort. Ich legte den Wäschesammler um und öffnete den Deckel, damit sie selber entscheiden kann, wann sie rauskommen will. Sie war dann ziemlich mutig, und nach Lehrbuchmeinung dachte ich, das gibt keine Probleme – Enten haben im Gegensatz zu Hühnern keine Rangordnung, scheint alles recht modern mit flachen Hierarchien geregelt zu sein.

Soweit die Theorie.

laufenten.jpg

Pünktchen kommt aus ihrer Verpackung und meine zwei Helden flüchten mit gesträubtem Gefieder im Eiltempo. Pünktchen saust mit einem „wartet doch – ich möchte euch kennenlernen!“ hinterher.

Im Zickzack flitzen sie kreuz und quer durch den Garten (bei Schnee hätte das einen schönen Schnittmusterbogen gegeben), und die Hühner stehen in Reih und Glied am Zaun und schaulustigen.

Nach dem ersten Lachanfall mußte ich sie dann vorläufig ihrem Schicksal überlassen und die vorwurfsvollen Sittiche betüddeln.

Nächster Kontrollgang: beide Entendamen in der Badewanne. Na bitte, wenigstens eine Kalkulation ist mal aufgegangen.

Nach Hunderunde: die Mädels scheinen sich langsam anzufreunden, da Pünktchen aber angesichts der Übermacht hauptsächlich mit Babypiepsen kommuniziert, hat Herr Entchen noch nicht kapiert, was der tiefere Sinn des Neuzugangs ist, und giftet nach ihr.

Laufenten.jpg

Tabledance bei Enten

(Herr Entchen stellt gerade um auf Sommerbekleidung, deshalb sieht er am Kopf aus, als wären die Motten drin)

Wenn der Herr giftet, stellt sich das Problem mit den Schlafplätzen. Allerdings bezweifle ich, daß Pünktchen alleine schlafen möchte.

Beim abendlichen Einparken zischte Pünktchen prompt an der Einflugschneise vom Stall vorbei und kreiste dann vorwurfsvoll quakend (sie quakt ganz süß). Mein Versuch, behilflich zu sein, wurde natürlich mißverstanden und sie flüchtete hinter ein Wasserfaß. Zum Glück blieb sie da stecken, und ein vorwurfsvolles Köpfchen tauchte über dem Rand vom Faß auf.

Entchen geschnappt, nochmal gewundert, wie winzig sie ist (quasi die 0,5 l Variante von leichter Mehrweg) und sie zu den anderen in den Stall gestopft.

Abends war dann noch zweimal Unruhe im Stall, aber alles halb so wild. Am nächsten Tag liefen sie schon halbwegs in Formation und seit neuestem machen sie zusammen Mittagsschlaf und Pünktchen hat sich hartnäckig ihr Recht auf Wannenbenutzung erkämpft – wenn er gegiftet hat, ist sie einfach schneller geschwommen, und inzwischen dümpeln sie zu zweit in der Wanne herum, sieht ganz toll aus.

Frau Entchen steht draußen und spielt Bademeister.

Essensbestellung klappt auch schon, wenn Frau Entchen abends Bedienung anfordert, quakt Pünktchen dezent die zweite Stimme.

Laufenten.jpg

Gruppenbild mit Blechente

Doch nicht so fett

…war zumindest meine Ausbeute, stelle ich gerade fest (und Toppsi mußte seine Beute wegen fehlendem MHD auch wieder rausrücken – wobei, da Paula sich nicht für die Haxe interessierte, kann sie noch nicht sooo eklig gewesen sein).

Hier ist Beutestück Nr. 1 :

Gartendeko

Die bunten Blechhühner, die es auch auf dem Markt gab, waren irgendwie alle häßlich vom Gesicht her – anscheinend haben die Künstler kaum Kontakt zu echten Hühnern.

Naja, und dann hätte wir noch…

laufente.jpg

Namensvorschläge für die junge Dame werden noch angenommen.

War wieder so ein Klassiker, gerade hatte ich überlegt, daß Frau Entchen vielleicht eine Kollegin gebrauchen könnte, weil sie inzwischen kahle Flügelspitzen hat und auch nicht in die Badewanne will (ich bin zwar völlig ihrer Meinung, daß Sex in der Wanne überbewertet wird, aber als Ente ist das dann ja nochmal was anderes…), da hing beim REWE ein Zettel mit Foto von einer kompletten Entenschulklasse. Zum piepen sahen die aus.

Ursprünglich hatte ich mich in das Modell „schwarz mit weißem Halstuch“ verliebt, aber livehaftig wurde es dann echt schwierig – ein Dessertbuffet ist einfacher zu bewältigen, als wenn man aus schätzungsweise 50 Enten eine aussuchen soll. Die grauen sahen hübsch aus, manche hatten die Farbe von Marzipankartoffeln und bei näherer Betrachtung sahen die weißen Entchen – je nach Muster- aus wie Möwen.

Da ich sowieso noch einen kleinen Strandkorb für die Enten basteln will, wäre so eine Möwe ja ganz passend.

laufente.jpg

Jetzt mußte es ja auch noch ein Mädel sein. Das findet man erst raus, wenn das Entchen schimpft. Die erste gefangene „Möwe“ war prompt ein vorwurfsvoll wisperndes Erpelchen, weshalb die ganze Kompanie zwecks besserer Zugriffsmöglichkeit in den Stall gescheucht wurde.

Die Bäuerin stürzte sich heldenhaft ins Gefecht und reichte mir dann dieses kleine Mädelchen raus. Zwar gab es noch „möwigere“ Versionen, aber wenn man Enten fangen muß, fühlt man sich so schändlich, daß ich nicht noch mehrere zur Auswahl rausfischen lassen wollte. Außerdem sind sie sowieso alle süß und evtl. kommen ja noch mehr farbige Federspitzen, wenn sie größer wird.

laufente.jpg

Jetzt muß ich die Hunde nochmal um die Ecke bringen (nicht ganz so schlimm, wie es klingt), in der Fortsetzung erfahrt ihr dann, was meine heldenhaften Entchen zu ihrer neuen Kollegin gesagt haben.

Schwimmunterricht für Ente

Der Stapellauf der Entchen war schwieriger als gedacht, aber inzwischen einigermaßen erfolgreich.
Phase 1: rote Wanne mit Wasser drin.
Die Enten tunken begeistert alles rein, was nicht niet- und nagelfest ist, wackeln dann eilig zum Eimer und machen mit ihm komplizierte Katzenwäsche.
Paar Tage später hatten sie einen kleinen Kopf Radiccio entdeckt, der da testweise rumlag; mir war er bei der Essensplanung durch die Lappen gegangen und sowohl Sittichs als auch die Hühner haben das komische lila Ding als nicht eßbar eingestuft.
Die Enten waren da weniger kritisch.
Blick aus dem Fenster: Frau Entchen steht, ziemlich begeistert, in der roten Wanne und hat um sich herum Radiccioblätter eingeweicht.
Sieht irgendwie aus wie Ente in eigener Kohlsuppe.
Zu Schritt zwei – sich einfach mal in die Brühe reinzusetzen – war es dann nicht mehr ganz so weit, aber zwischenzeitlich wurde immer noch hartnäckig der Eimer umtanzt.
Als Start von Phase 2, dem Upgrade zur Schubkarrenwanne, hatte ich erstmal die Schraubenlöcher abgedichtet.
Heute kam dann Wasser rein, eine ausgeklügelte Einstiegslösung mit Gehwegplatten wurde gebastelt und als Entchenleitsystem Körner verstreut.
Die Enten ignorierten das hartnäckig und turnten weiter um den Eimer herum.
Als ich gerade nicht hinsah, machte es „flupp!“ und Frau Entchen klemmte im Eimer.
Natürlich ist sie beim Raussteigen voll auf die Nase den Schnabel gefallen und ich fühlte mich angemessen schändlich.
Sie umkreisten mich eifrig quäkend und wollten offensichtlich Futter, also habe ich meinen Status als Oberente genutzt und mich zu dem noch verschmähten Entenpool gesetzt.
Prompt waren die Körnchen eßbar, und es wurde mit langem Hals danach geangelt, die Einstiegslösung wurde selbstverständlich ignoriert.
Stattdessen lüpfte Herr Entchen immer ein Bein nach oben, erwischte einmal tatsächlich die Wannenkante, katapultierte sich dadurch ins Wasser und verwandelte sich prompt in so ein Comicwesen mit wild schlagenden Flügeln und rotierenden Beinchen („naßnaßnaßnaßnaß!!!“).
Mit einem Satz war er wieder draußen.
Es schien hoffnungslos.
Ich überließ meine unkompetenten Enten ihrem Schicksal, und irgendwann am Nachmittag entdeckte ich beide Enten in der Wanne, anscheinend hatten sie sich auch mal hingesetzt.
Insgesamt war das zwar vermutlich ein Zufallsergebnis (es konnte an diesem Tag nicht mehr wiederholt werden), aber im Laufe der Woche werden sie den Dreh schon noch rauskriegen.

Die Ober-Ente

Ich fürchte, ich habe einen neuen Job – nur weiß ich noch nicht so genau, ob ich jetzt Enten-Kindergartentante oder Enten-Bodyguard bin.
Ich hatte den Zaun vom Eingewöhnungsgehege aufgemacht und wollte die kleinen Quaker den Bereich unter dem Apfelbaum absuchen lassen.
Da hatten die Hühner im Frühjahr vertikutiert, danach kam Kompost und Pappe drauf, um das Gras wegzudrücken. Zu 90% hat das funktioniert, jetzt habe ich die ziemlich verrottete Pappe eingesammelt und dabei -leicht schadenfroh- 4 Nacktschnecken entdeckt.
Jetzt glaubt nur nicht, die Enten hätten sich begeistert in die neugewonnene Freiheit gestürzt.
Höchst bedenklich wackelten sie in ihrem Revier herum, und erst nach einer schwungvollen Motivationsrede und Anfeuerungsrufen, die peinliche Ähnlichkeit mit Muttis auf Spielplätzen hatten („ja, fein machst Du das, ganz toll!“) kamen sie dann angezischt.
Aber dann ging´s los :D.
Den begeisterten Kommentaren nach zu urteilen, hatten sie locker dreimal soviel Schnecken erwischt als ich gesehen hatte.
Innerhalb kürzester Zeit hatte ich zwei zufriedene, vollgefressene Entchen.
Und dachte natürlich, die wollen das am nächsten Tag wiederholen.
Denkste.
Der offene Zaun hilft mir zwar, weil ich leichter durchkomme, aber an der Entenfront gibt´s null Eigeninitiative. Ausgestreute Körnchen ohne moralischen Beistand wirken nicht.
Nach dem Regen heute war die Gelegenheit günstig, jede Menge Schnecken unterwegs, also gab es eine gemischte Strategie: 4 Schnecken wurden frei Haus abgeliefert, um zu verdeutlichen, worum es geht, plus fleißiges Anfeuern und siehe da, sie wackelten in ihren neuen Wirkungskreis.
Bis ich zum Haus gelaufen bin, um eine Gießkanne zu holen- da war mir die Bande sofort wieder auf den Fersen.
Man darf gespannt sein, ob sie demnächst mit ins Haus wollen.

Entgegenkommend

Ich bin mir noch nicht sicher, ob das jetzt Fluch oder Fortschritt ist – aber die Enten standen heute um zwanzig nach sechs mit energischem „Quäckquäckquäck!“ an der Waschküchentür.
Diverse Grundprinzipien haben sie offensichtlich verstanden.
Und ich habe verstanden, wer hier die Essenszeiten festlegt.

laufente.jpg

Entspannte Entchen

Die Anfangspanik hat sich gelegt.
Herr und Frau Entchen kreisen nicht mehr hektisch hupend im Garten herum, sondern liegen ziemlich entspannt in der Sonne und machen Yoga (man glaubt gar nicht, wie lang so eine Ente werden kann, wenn sie sich streckt).
Außerdem haben sie herausgefunden, daß man das lästige Grünzeug, was einem ständig ein Bein stellt, auch essen kann – sogar im Liegen, wie praktisch!
Das abendliche Einsperr-Ritual scheint sich auch einzuspielen. Vor paar Tagen hat mich Frau Entchen noch ausgetrickst; als ich die Tür zumachen wollte, ist sie mit einem „es ist eine Falle, es ist eine Falle!“-Gequake wieder rausgesaust.
Da ich Hunger hatte und dementsprechend mit meiner Geduld etwas begrenzt, wurde sie dann unbürokratisch verhaftet und in ihr Schließfach geräumt.
Zwar sind die Entchen schnell, aber dank ihrer äußerst ungünstigen Statik muß man nur warten, bis sie ins Kullern kommen und kann sie dann einsammeln.
Gestern standen sie dann quasselnd vor ihrem Stall und haben quasi Abendessen bestellt – geht doch!
Heute sind wir auch in Sachen Schwimmunterricht einen Schritt weiter.
Entgegen der landläufigen Meinung hatten sie meine Poolangebote abgelehnt, und auch, als ich sie ins Wasser setzte, weil ich dachte, nur die Sache mit dem Reinsteigen wäre unklar, gab es durchdrehende Füßchen und einen Blitzstart raus aus der Pfütze.
Stattdessen waschen sie sich mühsam aus dem Eimer.
Also wurden die verschmähte Mörtelwanne und das Schubkarrenoberteil wieder deaktiviert und eine niedrige Plastikwanne (ehemals Katzenklo-Legenest, wo aber die Befestigungsklipsies fürs Oberteil verschollen sind) steht direkt neben dem Eimer, um den Zusammenhang zu verdeutlichen.
Gestern stand Frau Entchen zumindest mit den Füßen drin, heute hat sie sich auch erst im Stehen gewaschen, bis ihr die Sache zu doof wurde und sie mit einem Plumps in der Wanne saß.
Na also.
Wenn die Plastikwanne akzeptiert ist, stelle ich die in das Schubkarrenteil, damit sie den Einstieg üben, und bis sie das silberne Schwimmabzeichen haben, habe ich auch die ausgediente Badewanne hierhergeschafft, die ursprünglich als Pferdetränke ergeiert wurde, aber wegen ungünstigem Verhältnis von Wannenbreite/Armspannweite des zuständigen Reinigungspersonals nicht eingesetzt wird und mir deswegen weitervererbt wurde. Für kleine Entchen dürfte sie ideal sein – wenn sie erstmal drin sind.
An Tag Nr. 2 hatten wir noch dezente Aufregung, Herr Entchen ist hartnäckig durch den Zaun gefluppt und hat dabei einen gigantischen Schnecken-Hauptgewinn gemacht.
Leider leistete die Schnecke Widerstand, zwar war er nach einem Moment Gewürge nicht mehr am Hecheln (größtes Problem schonmal gelöst) aber so ganz original sah das nicht aus, wie da orangenes Gelee aus seinem Schnabel quatschte, weshalb ich, statt mir Abendessen zu kochen, mit einem schlotternden Entchen im Bad stand (Ente im Waschbecken) und versuchte, an sein hartnäckig zusammengepreßtes Schnäbelchen heranzukommen, um die Schneckenreste irgendwie rauszuspülen.
Zwei Waschgänge und eine fassungslose Ente später saß er wieder in seinem Stall und beim abendlichen Kontrollgang war dann alles wieder in Ordnung.
Mittags bekommen sie jetzt ein halbes Döschen No-Name-Sheba, damit ich nicht mehr als Staatsfeind Nr. 1 eingestuft werde. Sie werden schon mutiger, was den Sicherheitsabstand angeht.
Nächste Woche dürfen sie dann unter Aufsicht (eher wegen den leicht selbstmörderischen Tendenzen als wegen krimineller Energie) im Garten rumwackeln.

Ländliches Ambi-ente

Der herzallerliebste Schatz war so unvorsichtig, eine Kleinanzeige vorzulesen, wo die Vorwahl noch in Reichweite war.
Das Ergebnis: unsere neue Schneckenpatroullie – Frau Speedy (schwarz) und Herr Gonzales

laufente.jpg

20140831-DSC_4826-Laufente

Falls hier Laufenten-Profis mitlesen: ja, Herr Entchen ist nicht der perfekte Enterich, deshalb solle er ursprünglich auch nicht abgegeben werden. Nur hat er sich, im Gegensatz zu seinen würdevoll herumliegenden Brüdern, auch mal bewegt und ich fand sein Gesicht und seine Haltung dermaßen ulkig, daß der herzallerliebste Schatz nicht ganz zu Unrecht darauf hingewiesen hatte, daß ich mich doch eigentlich längst entschieden hätte…
Nachwuchs ist sowieso nicht geplant, da Männlein und Weiblein Halbgeschwister sind, also kann man auch ein Entchen mit Entwicklungsverzögerung adoptieren.
Auf alle Fälle ist er mutig – entgegen aller Erwartungen (Laufenten sind eher schüchtern) ist er nach einer eingehenden Beratung aus dem Stall gewackelt, statt den ganzen Tag bibbernd drinnen zu sitzen.
Nonstop kommentierend zogen sie ihre Kreise, bevorzugt auf dem Gartenweg, weil sich´s da leichter läuft, zwischendurch wurde mal ein mutiger Kreis auf der Wiese gedreht, dann schnell in den Stall geflitzt und entzückt quackend ein paar Körnchen gefuttert.

20140831-DSC_4854-Laufente

20140831-DSC_4855-Laufente

Wenn die Sonne richtig draufscheint, sind die Rallyestreifen von Frau Entchen leuchtend türkis.
Inzwischen haben sie die Arbeitsterrasse annektiert (vermutlich fühlen sie sich mit Dach drüber und Gerümpel drumherum schön sicher) und pennen vor der Waschküchentür.
War ja auch alles sehr aufregend.