Kamerapanne Teil 2

Ich hatte einen Pfosten eingeschlagen, direkt gegenüber vom aktuellen Hühnerlieblingssitzplatz.
Bei (noch) schönstem Wetter habe ich im Zielgebiet Körnchen gefüttert.
Jetzt wollte ich meine Ausbeute überprüfen und die arbeitende Bevölkerung mir Hühnchenvideos in der Mittagspause erfreuen.
Die gute Nachricht: den gewaltigen Regenschutt hat die Aldi-Kamera problemlos überstanden.
Die schlechte: als ich sie ausmachen wollte, blinkte sie mich höflich an – sie WAR nämlich die ganze Zeit ausgeschaltet, weil irgendein Spezialspezialist bei dem Schiebeschalter „on“ in die Mitte gelegt hat, wo man im günstigsten Fall eine neutrale Funktion vermutet.
Also dann – nächster Versuch (und der Hahn hat jetzt NOCH weniger Federn, sein Heck sieht aus wie ein Indiaca am Ende des Sommers).

Aldi-Wildbeobachtungskamera Testlauf

Meine Befürchtung war ja, ich hätte was falsch gemacht und das Ding überhaupt nicht eingeschaltet.
Die gute Nachricht: ja, sie hat gefilmt.
Die schlechte Nachricht: ich muß Datum und Uhrzeit noch einstellen (das ist aber nur nötig, um die Dateien auch wiederzufinden), die Darsteller hielten sich höchst unkooperativ eisern im Schatten auf (und selbstverständlich möglichst weit von der Kamera entfernt), und die mit Spannung erwartete Nachtaufnahme zeigte einen eifrig winkenden Grashalm.
Und die Aufnahmedauer ist auch noch zu kurz.
Ein Minihighlight gab es dann doch noch, ich habe hier die hessische Variante von „Chicken run“ (leider ohne Ton).
Bis zum Ende hinschauen, es kommt noch ein Nachflügler: