Wie ein Schnittmusterbogen

…sieht der Garten bei Schnee aus.

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Ich kann ganz gemütlich die beliebtesten Entenverstecke herausfinden – zumindest im Schatten.

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Wer genauer hinschaut, kann Ente von Huhn unterscheiden

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Was auch immer sie da vorne im Garen treiben – die Stelle scheint hochinteressant zu sein (findet auch die Amsel, die auch ein paar Trapsen beigesteuert hat)

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Aha, waren wir wieder unterwegs Richtung Ausgang – erwischt!

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Während ich der Sache weiter nachging, wurde ich selber verfolgt – den beiden gefräßigen Monstern entgeht nichts.

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Mir war schon aufgefallen, daß von den Legehühnchen Eier mit blassem Dotter kommen – wie gekauft halt. Wenn ich mir die Beinchen der beiden anschaue, habe ich eine Verdächtige… Anscheinend muß die gelbe Patrone im Huhn aufgefüllt werden.

Kalte Füße

Ursprünglich war ich gestern draußen, um Trapsspuren im Schnee zu fotografieren.

Noch witziger sind aber die Verursacher der Spuren, weshalb ich die „igitt, ist das kalt!“-Fotos zuerst zeige.

(kalte Füße sind aber kein Grund, den Enten NICHT das Essen zu klauen und die Bude auszuräumen…)

Huhn im schnee 20150208-DSC_5505-Huhn

Slapstick im Schnee

Jetzt haben wir eine ernstzunehmende Schneedecke im Garten.

Wenn mal die seltene Kombination eintritt, daß es nachts geschneit hat, morgens ordentliches Licht herrscht UND ich pünktlich aus dem Bett gekommen bin, will ich stündlich Aufnahmen der zunehmenden Ententappsspuren im Schnee machen – es ist extrem witzig, wenn man genau nachvollziehen kann, wo sie rumgesaust sind. Und am Abend gibt es kaum eine Stelle im Garten, wo sie nicht waren.

Heute ist ihr Aktionsradius dank ungünstigem Schneehöhe/Beinchenkürze-Verhältnis eingeschränkt.

Der herzallerliebste Schatz wurde beim Entenweckdienst schon erheitert, weil Frau Entchen den Schneefluffelfaktor nicht einkalkuliert hatte, von der Rampe gleich auf Oberkante Schnee treten wollte und mit einer Rolle vorwärts im Schnee landete.

Herr Entchen machte es brav nach.

Die Hühner werden von mir erst nach meinem Frühstück rausgelassen, damit die Enten einen Vorsprung am Futtertrog haben – Zora und Merida plündern sie sonst gnadenlos aus.

Die Hühner standen nach den ersten Schritten mit einem „igitt, ist das kalt!“ auf den schneefreien Stellen, fanden sich aber schnell mit der Sache ab.

Auf dem Rückweg konnte ich nicht widerstehen und wollte das Eis in der Entenwanne auftreten (Gruß an Brüderchen, der Hightechstöpsel funktioniert prächtig, Wasser/Schneestand in der Wanne konstant steigend).

Die Eisfläche liegt logischerweise tiefer als mein Standpunkt.

Ich sagte mir zwar noch „bloß nicht in die Wanne fallen“, es half aber nichts; so, wie man nicht gegen die Fahrtrichtung aus einem Zug springen kann, ohne zu kugeln, kann man anscheinend auch nicht mit einem Bein tiefer treten, ohne daß es schiefgeht.

Beim ersten Tritt war ich zu vorsichtig, das Eis hielt, beim zweiten Versuch nahm ich mehr Schwung und landete mit dem Fuß tief im Wasser. Damit es beim Fuß blieb, sorgte die „Körperintelligenz“ dafür, daß mein Heck im Schnee als Gegengewicht wirkte.

Ab morgen nehme ich für solche Aktionen wieder einen Hammer.

Und Schneespurfotos gibt es heute mit Sicherheit nicht, obwohl es rund um die Wanne vermutlich sehr erheiternd aussieht – sofern man zwei trockene, warme Füße hat.

Kalter Hund

…gab es hier diese Woche gleich zweimal.

Aber nicht zum Essen, sondern Toppsi hatte mal wieder seine Talente voll eingesetzt.

Erst der unfreiwillige Waschtag mit mir, und vorhin klingelte es an der Tür den Türen. Während ich nämlich noch an der Haupt-Haustür stand und rätselte, wer da evtl. was wollen könnte, aber auch nicht gewillt war, in Hausschuhen über verschneite Waschbetonplatten zu laufen, um es herauszufinden, war der geheimnisvolle Besucher schon an Türklingel Nr. 2 angekommen und hatte dem herzallerliebsten Schatz mitgeteilt, er hätte einen toppsiförmigen, bedingt mobilen Eiszapfen eingesammelt.

Weil aber bei Herrchen keiner an die Tür ging und er mitbekommen hatte, daß wir auch erziehungsberechtigt sind, hatte er sich bei uns gemeldet. Ich schnappte mir Jacke, Mütze und Stiefel und fuhr mit dem ehrlichen Finder paar Straßen weiter. Er hat selber einen Hund, und da Toppsi nicht gerade zu den dankbarsten Gästen gehört, war er im Keller zwischengelagert worden.

Toppsi sah angemessen erbärmlich aus. Gehumpelt hatte er, als er ankam, und jetzt blieb er freiwillig sitzen und die Hinterpfötchen zitterten. Kläglicher Blick im Preis inbegriffen.

Haben wir´s mal wieder übertrieben…

Der ehrliche Finder, dessen Haus ich hoffentlich morgen bei Tag wiedererkenne, stellte eine Leine zur Verfügung (in meinem jugendlichen Leichtsinn hatte ich angenommen, der Transfer findet bequem per Auto statt, aber das war blitzsauber und folglich für solche Aktionen nicht vorgesehen), ich hielt eine aufmunternde Rede mit der Kernaussage „wäre hier jetzt ein Reh in Sicht, hätten wir eine spontane Wunderheilung, also stell Dich mal nicht so an“ und zog im wahrsten Sinn des Wortes mit ihm los.

Obwohl ich mit nur zwei Füßen auf Schneematsch bergab deutlich im Nachteil war, spielte Toppsi Schleppanker und hatte die Reisegeschwindigkeit einer Schildkröte. Mal ganz was Neues. Ich hätte für ihn außer der Leine auch den im Keller geparkten Rollator ausleihen sollen.

Am Ziel angekommen, ging meine Kalkulation auf und der Schlüssel lag da, wo er immer liegt. Ich halte ja nichts von dieser Sitte, aber in so Fällen ist es mal praktisch.

Toppsi schaltete einen Gang höher und humpelte eilig Richtung gemütlich pennender Paula (die hatte sich definitiv keine Sorgen gemacht, langsam herrscht eine gewisse Routine in Sachen entfleuchtem Toppsi), um sich wärmen zu lassen, und wie erwartet klingelte hier um 9 Uhr das Telefon.

Morgen werden wir zusammen versuchen, die Leine wieder an den (richtigen) Mann zu bringen und ich erfahre hoffentlich die Vorgeschichte der Aktion.

Drei Schneeflocken

…fielen hier gestern Abend vom Himmel.

Die halbe Nachbarschaft stürmte wild schippend aus dem Haus, um sie zu erwischen, bevor sie wieder von selbst verschwinden.

Hyperaktive Schneepflüge auf den Straßen – vermutlich haben sich die Fahrer drum geprügelt, wer die erste Zulage in diesem Jahr kassieren durfte.

Herr Entchen hat beim Zieleinlauf in den Stall eine Rolle vorwärts gemacht – unangepaßte Geschwindigkeit und keine Winterreifen.

Winternotizen – 1

Alle Jahre wieder: die Gacker-AG veranstaltet eine außerordentliche Betriebsversammlung im Stalleingang.
„In DAS weiße Zeug sollen wir reintreten? Nie im Leben!“
„Sie behaupten, wir hätten das letztes Jahr auch gekonnt? Böswillige Unterstellung!“
Mal sehen, ob ich davon mal ein Beweisfoto hinkriege. Die Frühstückskörnchen wurden ausnahmsweise im Stall serviert, dann können sie ihre Konferenz in Ruhe abhalten.