Flederlis Poolparty

Es gibt auch noch eine Serie „soll ich – soll ich nicht- es könnte Spaß machen – ach, ich weiß nicht so recht“-Fotos. Aber da es ja morgen warm werden soll, erstmal die Fotos, die bißchen Abkühlung bringen.

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Einmal ins Schwimmerbecken

…dachte sich Sherlock vor paar Tagen.

Ich war am Salat waschen und wurde umhüpft von einem zunehmend aufgeleierten Sittich.

Trotz Salatspende piepste und quiekste er hartnäckig herum, und irgendwann fischte ich vorsichtshalber mein Mittagessen aus dem Wasser.

Nach einem Moment auf-dem-Rand-trippeln und wilden Berechnungen hechtete er entschlossen in die Brühe – und ich konnte losflitzen und die Kamera startklar machen.

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wie immer in solchen Fällen war das Projekt „Küche fluten“ schon weitgehend abgeschlossen.

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bisher hatte ich noch nie erlebt, daß sie richtig ins Wasser reinspringen – normalerweise wird erstmal das Füßchen getunkt und der Schnabel, dann wieder Füßchen tunken, Schnabel rein, Kopfschütteln, längeres Nachdenken -soll ich, soll ich nicht- bis dann, nach fleißigem Anfeuern meinerseits, der Vogel endlich im Wasser sitzt.

Miß Moneypenny war besonders süß, die drehte sich um und stieg ganz vornehm rückwärts ins Wasser.

Vornehm und Sherlock sind allerdings zwei Begriffe, die nicht wirklich zueinander passen 😉 .

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Jedenfalls haben wir hier einen sehr zufriedenen Sittich und ich war angemessen erheitert.

Wobei ich die Sache eigentlich hätte sabotieren müssen, dieser grüne Rattensittich hat am Tag vorher das arme Flederli dauernd aus der Kartoffelpüreeschüssel gescheucht (die ist aus Gründen, die ich demnächst näher erläutern muß, zum Vogelbad umgewidmet worden), hat aber dann gar nicht selber gebadet, sondern platzierte sich in Siegerpose auf dem Schüsselrand und war mit sich und der Welt zufrieden. Am Ende hat das arme Flederli in ungefähr 7 Waschgängen gebadet und Sherlock war Träger des Titels „Rattensittich“.